Die innovative Hybridlösung von POWERgrass ist eine Kombination aus optimaler Leistung und Nachhaltigkeit. Doch wie kann ein Sportplatz als nachhaltig definiert werden?
Aus wirtschaftlicher Sicht: Die Lösung verspricht mehr Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit beim Spielen und minimale Wartungskosten und gewährleistet bis zu 30 Stunden Spielzeit pro Woche, was dem tatsächlichen Nutzungsbedarf entspricht. Die Gesamtkosten, einschließlich Bau, Wartung und Abbau, sind gleich oder niedriger als bei einem Kunstrasenplatz mit Gummi, dank einer längeren Lebensdauer und Amortisationszeit, die schätzungsweise mehr als 20 Jahre beträgt, also mehr als doppelt so viel wie bei einem herkömmlichen Kunstrasenplatz.
Aus sozialer Sicht: Die Lösung ermöglicht den Erwerb neuer Fähigkeiten zur ökologischen Instandhaltung und ebnet den Weg für ein tieferes Verständnis der Prinzipien der ökologischen Landwirtschaft, ohne den Einsatz von Pestiziden und mit einem begrenzten Einsatz synthetischer Düngemittel. Darüber hinaus erfordert das mit dem neuen Beschaffungsgesetz eingeführte Ergebnisprinzip eine Überwachung des Feldes während seiner gesamten Nutzungsdauer, was die Notwendigkeit der Ausbildung neuer Techniker mit sich bringt, die in der Lage sind, regelmäßige Kontrollen seiner Eigenschaften durchzuführen.
Aus ökologischer Sicht: In Anbetracht der Größe eines 11er-Sportplatzes ist es notwendig, die 6 EU-Umweltziele gemäß der Grünen Taxonomie zu erfüllen, die in der EU-Verordnung 852 von 2020 definiert sind. Um ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen, ist es daher notwendig, einen positiven Einfluss auf mindestens eines dieser Ziele zu haben und den anderen fünf keinen erheblichen Schaden zuzufügen. Es ist erwähnenswert, dass ein Kommunalingenieur möglicherweise kein Umweltexperte ist, aber im Allgemeinen sollte er oder sie in der Lage sein, festzustellen, ob die erwarteten Auswirkungen positiv oder negativ sind. Das POWERgrass-System leistet einen wesentlichen positiven Beitrag zu jedem der sechs Umweltziele.