Der Einsatz von Kunstrasenplätzen ist in vielen Sportarten, darunter Fußball, Rugby und Feldhockey, immer häufiger anzutreffen. Es bestehen jedoch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Gesundheit der Spieler, die diese Plätze nutzen.
In den letzten Jahren haben sich Spieler immer wieder über die Sicherheit von Kunstrasenplätzen beschwert; Die bekanntesten Spieler lehnen es kategorisch ab, auf Kunstrasen zu spielen, aber die Industrie neigt dazu, dies herunterzuspielen, indem sie das Problem den Gewohnheiten der Spieler zuschreibt.
Eine der Hauptsorgen sind Verletzungen. Einige Studien deuten darauf hin, dass Kunstrasen das Risiko von Verletzungen des vorderen Kreuzbandes und anderen Knieverletzungen erhöhen kann
Außerdem kann die Spielfläche eines Kunstrasenplatzes härter sein als Naturrasen, was zu einer Zunahme von Prellungen und Hautabschürfungen führen kann.
Ein weiterer Aspekt betrifft den Griff der Stollen auf der Oberfläche, da diese in manchen Fällen niedriger als ein natürliches Spielfeld ist, sodass die Spieler an Stabilität verlieren und ein Brennen in den Muskeln verspüren, die härter arbeiten müssen, um dies auszugleichen. In anderen Fällen, wenn die Fasern an sonnigen Tagen auf der Oberfläche liegen und trocknen,kann der Gripp der Stollen auf der Oberfläche übermäßig sein, und wenn es heiß ist, ist es auch durch Bewässerung nicht möglich, dies zu mildern.
Der Nachweis der Ursachen des Spielfelds und der Auswirkungen, die es auf die Sicherheit der Spieler hat, ist sehr komplex, aber wir können ohne Zweifel nicht das Gleiche über frühe Muskelermüdung sagen. An sonnigen Tagen, wenn die Lufttemperatur 26 °C übersteigt, ist die an der Oberfläche gemessene Temperatur viel höher und erreicht mit dem Herannahen des Sommers über 60 °C. Die Abstrahlung der tagsüber im Kunstrasen angesammelten Wärme in die Luft trägt wesentlich und eindeutig zur Wärmeinsel bei Tag und Nacht bei.
Es ist wichtig zu beachten, dass Müdigkeit und Erschöpfung zwei verschiedene Zustände sind. Unter körperlicher Anstrengung versteht man eine unwillkürliche Abnahme der Fähigkeit der Muskeln, Kraft oder eine kräftige Kontraktion zu erzeugen, während Müdigkeit eher auf den Lebensstil zurückzuführen ist und durch Faktoren wie Schlafstörungen, schlechte Ernährung, Dehydrierung, Stress und das allgemeine Fitnessniveau beeinflusst werden kann.
Sicherheit beim Spielen auf Naturrasenplätzen hängt häufig vom Zustand des Rasens ab, der durch die richtige Pflege und plötzliche Klimaveränderungen beeinflusst wird, die den Rasen beschädigen können. Stattdessen wird die Sicherheit auf Feldern mit Kunstrasen weitgehend von den Eigenschaften des Grases und seiner Fähigkeit, die Erwärmung der Luft zu beeinflussen, beeinflusst
Aber auch in diesem Fall spielt die Wartung eine entscheidende, wenn auch weniger offensichtliche Rolle. Wenn beispielsweise das Kunststofffeld nicht regelmäßig gebürstet wird, kann das Aufprallen des Gummis zu einer unebenen Oberfläche führen.
Es ist wichtig zu betonen, dass Spielfelder nach einem Zeitraum von 5 bis 7 Jahren dazu neigen, Alterungserscheinungen zu zeigen, wobei sich Fasern auf der Oberfläche absetzen und die Fähigkeit der Spielerstollen zum Durchdringen verringern. Wenn es den Stollen gelingt, zwischen die liegenden Fasern einzudringen, kann es in manchen Situationen zu einem übermäßigen Halt bei Richtungswechseln des Spielers kommen.
Mit der Zeit wird das Spielfeld steifer, was sich negativ auf die Leistung des Spielers auswirkt. Dies liegt daran, dass die Fasern ihre Beständigkeit gegenüber UV-Strahlen verlieren und weniger elastisch werden, wodurch es unmöglich wird, die ursprünglichen Eigenschaften des Spielfelds wiederherzustellen.
Was jedoch ein großes Risiko für die Spieler darstellt, ist der Spielfeldwechsel zwischen Feldern mit Naturrasen und Kunstrasen. Tatsächlich verfügen viele moderne Sportzentren über Trainingsplätze mit Kunstrasen und Stadien mit Naturrasen. Eine Änderung des Spielfeldtyps kann erhebliche Auswirkungen auf die Sicherheit von Spielern haben, die auf einem Spielfeld trainieren und auf einem anderen spielen. Villa Stuart, ein Sporttraumazentrum, bestätigt, dass der häufige Wechsel zwischen Natur- und Kunstrasenplätzen für Spieler gefährlicher sein kann, als immer auf dem gleichen Spielfeldtyp zu spielen. Obwohl eine angemessene Wartung dazu führen kann, dass sich die Leistungsmerkmale der beiden Spielfeldtypen ähneln, können die Unterschiede bei unzureichender Wartung sehr erheblich sein.
Neben Verletzungssorgen gibt es auch Bedenken hinsichtlich der langfristigen Gesundheit der Spieler. Einige Kunstrasenplätze verwenden beispielsweise recycelten Gummi als Füllstoff, der potenziell schädliche Chemikalien enthalten kann. Obwohl die Forschung noch keinen endgültigen Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber diesen Chemikalien und bestimmten Gesundheitsproblemen festgestellt hat, gibt das Problem weiterhin Anlass zur Sorge.

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